Nigeria in den 90er Jahren: Das Land ist geprägt von politischen Umwälzungen, die Moralvorstellungen sind konservativ und streng. Vivek Oji ist schon früh anders als die anderen Kinder: Er hat unerklärliche Ohnmachtsanfälle, trägt die Haare lang und kleidet sich auffällig. Eines Morgens findet seine Mutter seine Leiche – auf der Veranda, eingewickelt in bunten Stoff. Eine Geschichte über einen jungen Mann, der nicht sein darf, wer er will, intensiv und schmerzhaft.

Der Tod des Vivek Oji von Akwaeke Emezi ist im Eichborn Verlag erschienen und wurde übersetzt von Anabelle Assaf.

Fazit von Jörg Petzold:
„Aus den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten erzählt dieser Roman auf sehr sinnliche, fesselnde Weise eine tragische Liebesgeschichte unter Männern, unter Frauen, eigentlich unter Menschen, bei denen die Geschlechtergrenzen immer unwichtiger werden – in einer stark traditionellen afrikanischen Kultur. Der Lesesog ist gewaltig. Man geht ein wenig verloren in der so greifbar erzählten Welt. Ein tolles Buch!“

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