Die 116. Straße in Harlem, New York,1946: Eine raue Nachbarschaft, in der sich alle abstrampeln, um über die Runden zu kommen. Auch Lutie, Afroamerikanerin und alleinerziehende Mutter, die sich mit Bürojobs durchschlägt und für ein besseres Leben kämpft. Ihr „American Dream“ zerschellt an den Mauern einer rassistischen und sexistischen Gesellschaft. Ann Petrys Debüt glich einer Sensation in den 40ern – der erste Roman eine Afroamerikanerin mit einer Auflage von mehr als einer Million Exemplaren. Ein furioser Klassiker, dessen Probleme auch heute noch unter den Nägeln brennen.

Die Straße von Ann Petry ist bei Nagel & Kimche erschienen und wurde übersetzt von Uda Strätling.

Fazit von Jörg Petzold:
„Dieser bahnbrechende Roman einer Afroamerikanerin aus dem Jahr 1946 ist nicht nur quälend schonungslos und aufwühlend, sondern auch unfassbar aktuell – nach 74 Jahren!! Und natürlich geht es um Diskriminierung, Sexismus, Gewalt und Armut. Lest und fühlt und werdet aktiv!“

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