Rachel’s ganz persönliche Religion sind die Kalorienangaben auf Lebensmittelverpackungen. So kompensiert sie eine katastrophale Beziehung zu ihrer Mutter, die sich schon immer eine dünne Tochter gewünscht hat. Ihre Therapeutin empfiehlt ihr, auf Abstand zu gehen und für 90 Tage den Kontakt abzubrechen. Rachel fällt zunächst in ein emotionales Loch — bis sie in ihrem Lieblings-Frozen-Yogurt-Laden der jungen, orthodoxen Jüdin Miriam begegnet. Sie ist sofort hingerissen von dieser Frau springt kopfüber in ein Leben voller Genuss, Lust und Spiritualität. 

Muttermilch von Melissa Broder ist im Claassen Verlag erschienen und wurde übersetzt von Karen Gerwig.

 

Fazit von Jörg Petzold:
„So viel Spaß kann Befreiung machen. Und wie sich befreit wird: von Schlankheitswahn und Bodyshaming und Mutterbevormundung und und und. Das ist außerdem äußerst erotisch und derb komisch.
Genau das richtige Gegenmittel für die Gefühle rund um die Bikini/Badehosenfigur nach anderthalb Jahren Bewegungsmangel.“

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