Der Tsantsa, der Schrumpfkopf, ist eigentlich eine grausame Trophäe aus Zeiten des Kolonialismus. Jan Koneffke macht ihn in seinem neuen Roman zum absurden Erzähler eines zweihundertjährigen Abenteuers. Auf seiner Reise begleiten wir den schrecklichen Wandschmuck quer durch Europa, von Bukarest bis Berlin. Er wird Zeuge historischer Ereignisse und nebensächlicher Alltagsbegebenheiten – und findet nach und nach immer mehr über seine eigene Vergangenheit heraus.

Die Tsantsa Memoiren von Jan Koneffke ist im KiWi Verlag erschienen.

Fazit von Jörg Petzold:
„Ein Schrumpfkopf als Erzähler und Protagonist! Ich bin total begeistert! Von der Phantasie, den Details, der Opulenz, der Komik und der Sprache! Von allem.
Ganz ganz großartig! Wer keine Angst hat vor 550 Seiten, sollte keinen Moment warten und schnell zuschlagen.“

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