Tödliche Pilzsporen infizieren die New Yorker*innen – eingeschleppt durch in China hergestellte Produkte. Geschäfte machen dicht. U-Bahnen stehen still. Menschen verlassen die Stadt. Candance Chen bleibt bis zuletzt in der Metropole, und berichtet der Außenwelt auf ihrem Blog. Als die Lage eskaliert, versucht sie mit einer kleinen Gruppe Überlebender nach Chicago zu fliehen. Statt in Sicherheit findet sie sich in einen dystopischen Roadtrip wieder. Obwohl Ling Mas Debüt kurz vor Beginn der Corona-Pandemie erschienen ist, ist der Roman jetzt aktueller den je, sowohl messerscharfe Gesellschaftsreflexion als auch Endzeitthriller.

New York Ghost von Ling Ma ist bei CulturBooks erschienen und wurde übersetzt von Zoë Beck.

Fazit von Jörg Petzold:
„2018 geschrieben und mehr als aktuell! Mit lakonischem bis bitterbösem Humor beschreibt Ling Ma das globalkapitalistische Großstadtleben und das Überleben nach dem Einbrechen der katastrophalen Pandemie. Sie seziert, was vor und nach der Katastrophe eigentlich übrig bleibt von unseren Selbstverwirklichungsleben. Das ist lustig, ernüchternd und auch traurig – und vor allem ein fantastisches und preisgekröntes Debüt dieser jungen Autorin.“

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