Vier Jahrhunderte, vier Lebensgeschichten, vier Frauen – alle mit Namen Ada: Sie sind schwarz und weiß, leben in Ghana, Polen und Berlin, sind Programmiererin, Prostituierte und alleinerziehende Mutter. Sharon Dodua Otoos Debütroman erzählt von Widerstand und Unabhängigkeit, thematisiert Rassismus und Kolonialismus. Feinfühlig, vielschichtig und sozialkritisch beschreibt sie, was es bedeutet eine Frau zu sein – über Kontinente und Epochen hinweg.

Adas Raum von Sharon Dodua Otoo ist im S. Fischer Verlag erschienen.

Fazit von Jörg Petzold:
„Dieses Buch hat irgendwie nicht rund um sein Erscheinungsdatum den Weg auf meinen Schreibtisch gefunden, ich reiche es euch also etwas verspätet nach. Das muss auch unbedingt sein, denn es ist großartig! Virtuos, lässig, tragisch, humorvoll, überraschend, aufwühlend. Jede Erzählebene hat ihre eigene Sprache. Alles ist kunstvoll verbunden. Ihr seht: Ich bin wahnsinnig begeistert und hoffe sehr euch mit meiner Begeisterung anstecken zu können!“

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