Wer bin ich und: wer könnte ich sein? Es sind fundamentale, schmerzhafte Lebensfragen, denen sich die Protagonist*innen in Anke Stellings 14 Erzählungen stellen. Zwischen Ängsten, Erwartungen, gesellschaftlichen Normen und Zufällen, in die man so reinschlittert, suchen sie nach einem bedeutungsvollen Leben, zerrieben zwischen gelangweilter gutbürgerlicher Spießigkeit und der Anstrengung, ein kreativ-rebellisches Dasein zu führen.

Grundlagenforschung von Anke Stelling ist im Verbrecher Verlag erschienen.

Fazit von Jörg Petzold:
„Anke Stelling betreibt ihre Grundlagenforschung seit einigen Jahren und ich bin bekennender großer Fan. Es ist dieser grundlegende Zweifel an den scheinbar funktionierenden Dingen und Vorgängen und genauso an denen, die nicht funktionieren, der mir gefällt. Der strahlend dunkle Humor dabei. Diese heißkalte Hassliebe zum Leben.
Wer das nachvollziehen kann, sollte schleunigst die Buchhändler*innen des Vertrauens aufsuchen für diese vollgepackten 190 Seiten, die auch immer wieder unangenehm werden. Aber das macht ja gute Kunst aus, oder?"

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