Die Welt will, dass wir uns ständig selbst optimieren, mit Yoga-Stunden, TED Talks und Italienischkursen. Hauptsache schneller, glücklicher, besser. Entspannter leben tun wir dadurch nicht, stattdessen landen irgendwie immer mehr To Dos auf einer ellenlangen Liste. Marian Donner hat die Schnauze voll davon – und ruft uns dazu auf, Nächte durchzufeiern, mehr Rotwein zu trinken, durchzubrennen und wild zu sein.

Das kleine Buch der Selbstverwüstung von Marian Donner ist bei Ullstein Verlag erschienen und wurde übersetzt von Sabine Reinhardus.

Fazit von Jörg Petzold:
„Das sind – zumindest für mich nicht mehr ganz taufrisches Semester – keine ganz und gar neuen Gedanken. Trotzdem ist es so gut, mal wieder eingenordet zu werden. Und das tut Frau Donner mit Schmackes und Witz. Ich lege es euch allen ans Herz, weil wir immer wieder klar vor Augen haben müssen, worum es eigentlich geht: um uns alle gemeinsam, um diese Welt – und das mit aller Freude und allem Schmutz und allem Sex und allem Überfluss an Körper und aller Erhabenheit.“

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