Nasrin flieht als kleines Mädchen mit ihrer Familie aus Teheran nach Deutschland. Inzwischen ist sie Türsteherin und tief in der queeren Szene Berlins verwurzelt, in der sie sich zum ersten Mal wirklich angenommen fühlt. Als ihre Schwester bei einem Autounfall stirbt, nimmt Nas deren vierzehnjährige Tochter auf – obwohl ein Kind so gar nicht in ihr Leben passt. Dann kommen Zweifel auf: War es wirklich ein Unfall – vielleicht doch Selbstmord? Oder sogar Mord? Hengameh Yaghoobifarahs Debütroman steht unter Hochspannung, erzählt aufrüttelnd und einfühlsam von Alltagsrassismus, struktureller Diskriminierung und bedingungslosen Zusammenhalt.

Ministerium der Träume von Hengameh Yaghoobifarah ist im Aufbau Verlag erschienen.

Jörg Petzold verschafft euch einen Endruck:

Fazit von Jörg Petzold:
„Kraftvoll, traurig, trotzig, hart, spannend.
Kollege Winson hatte mir das Buch in die Hand gedrückt mit den Worten: ‚You will love it!‘ Es ist nicht mein Lieblingsbuch geworden, aber ich mag es sehr: wegen der Charaktere, der Rotzigkeit, der harten Geschichte und dem gleichzeitigen Versuch, die all dem zugrunde liegende Liebe zu zeigen. Aufregende Lektüre!“

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