Iván Repila – Der Feminist | Lesen und lesen lassen

Leseempfehlung

Ignoranter Gewohnheitsmacho trifft Hardcore-Feministin – und verliebt sich. Für den Protagonisten von Iván Repilas Roman eine Zäsur: Plötzlich ändert sich sein Blick auf die Welt.

Maja Göpel – Unsere Welt neu denken: Eine Einladung | Lesen und lesen lassen

Leseempfehlung

Immer mehr Menschen, immer weniger Planet: Gesellschaftswissenschaftlerin Maja Göpel sieht unsere Welt an einem Kipp-Punkt, gefangen zwischen Konsum und Klimakatastrophe. In ihrem Buch begibt sie sich auf die Suche nach einer Lebensweise, die nicht auf ewiges Wachstum baut, und das Wohlergehen unserer Umwelt mit dem der Menschheit in Einklang bringt. Ein Aufruf zum Umdenken, hin zu einer nachhaltigen Ökonomie.

Ann Petry – Die Straße | Lesen und lesen lassen

Leseempfehlung

Die 116. Straße in Harlem, New York,1946: Eine raue Nachbarschaft, in der sich alle abstrampeln, um über die Runden zu kommen. Auch Lutie, Afroamerikanerin und alleinerziehende Mutter, die sich mit Bürojobs durchschlägt und für ein besseres Leben kämpft. Ihr „American Dream“ zerschellt an den Mauern einer rassistischen und sexistischen Gesellschaft. Ann Petrys Debüt glich einer Sensation in den 40ern – der erste Roman eine Afroamerikanerin mit einer Auflage von mehr als einer Million Exemplaren. Ein furioser Klassiker, dessen Probleme auch heute noch unter den Nägeln brennen. Fazit von Jörg Petzold: „Dieser bahnbrechende Roman einer Afroamerikanerin aus dem Jahr 1946 ist nicht nur quälend schonungslos und aufwühlend, sondern auch unfassbar aktuell – nach 74 Jahren!! Und natürlich geht es um Diskriminierung, Sexismus, Gewalt und Armut. Lest und fühlt und werdet aktiv!“ Die Straße von Ann Petry ist bei Nagel & Kimche erschienen und wurde übersetzt von Uda Strätling.

Sayaka Murata – Das Seidenraupenzimmer | Lesen und lesen lassen

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Die Geschichte zweier Außenseiter erzählt Japans Erfolgsautorin Sayaka Murata in ihrem neuen Buch: die junge Natsuki und ihr Cousin Yu verlieben sich und verbünden sich gegen eine Welt, die ihnen nicht nur Gutes will. Sie sind glücklich im alten Farmhaus der Familie, in dem es früher Seidenraupen gezüchtet wurden. 20 Jahre später kehrt Natsuki an diesen Ort zurück. Eine magische Reise und zugleich eine harte Kritik an der japanischen Gesellschaft mit ihren strengen Regeln und sozialen Zwängen.